Charisma Coaching 2020

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Updated: Januar 14, 2020

Viele Experten, die komischerweise nie Trainer waren aber wahrscheinlich gerne wären – geben uns Trainern ganz viele Ratschläge, wie wir uns zu verhalten haben. Mmmh… interessant. Dabei geht es immer um Außendarstellung, also wie sich die Trainer nach außen zeigen und dann wirst du „in die Schublade gestopft“…  Alles, was angeblich nicht normal ist, wer das auch immer bewertet, gilt als verrückt oder schwierig… Mmmh interessant, du kannst ja auch sagen… eine bestimmte Selbstständigkeit wirkt innovativ und energiefördernd.

Doch kann man ein bestimmtes Charisma nun lernen? Oder durch verschiedene Coachingseminare fördern… mmmmh. Interessante Frage – denn alles Instinktive und Innovative kann durch Coaching auch kaputt gemacht werden. Aber durch verschiedene Coachingtheorien kann vielleicht auch Dein eigenes Verhalten verbessert werden… I don´t know… Finde es heraus und mach was Du willst!!

Charisma bedeutet also authentisch zu bleiben, so wie ICH halt selber bin… dies ist auch wichtig, denn nur wer seine eigenen Ideen durchsetzt und sich treu bleibt – kann neue Wege öffnen und höchstwahrscheinlich seine Spieler befeuern und charismatisch spielen lassen: mit risikoreichen Dribbeln, aggressivem Vorverteidigen und Ich-gebe-alles-bis-zum-Schluss-EINSTELLUNG!!

Bleibe charismatisch – auf DEINE ganz eigene individuelle Weise!!!

Keep Cool

Es gibt nicht so viel – aber Unstromlinienförmigkeit wird wieder „in“

Viele Trainer, haben in den letzten Wochen Anfragen bekommen, um Mannschaften zu trainieren, die unten stehen… Meistens soll ihr Hauptaugenmerk darauf liegen, um wieder Spieler „heiß“ zu machen und bis zum Umfallen kämpfen. Inhaltlich soll er auch gut sein, aber in erster Linie wird von Empathie, Persönlichkeit und klarer Linie gesprochen. Im Sommer, wo es noch kein Stress im Verein und Mannschaft gibt, spricht man eher vom Konzept, Taktik und klaren Plan. Der Witz, Charisma geht nicht ohne das andere… in der Generation 2020 kannst du nicht nur von „Gras fressen…“ quatschen ohne inhaltlichen Plan – aber die dynamische Dreierkette im Spielaufbau kannst du nicht verlangen, wenn du nicht ein Typ bist und dies auch mal lautstark einforderst.

Ein großes Problem ist, dass viele die in der Trainerausbildung oder an der Uni nicht aus der Praxis kommen, aber die jungen Coaches halt ausbilden… und den Schuss Verrücktheit oder auch das inhaltliche Querdenken gar nicht anbieten können – denn in ihrer DNA und ihrem Lebenslauf kommt sowas halt nicht vor.

Aus diesem Grund kommen immer in schwierigen, extremen und ausweglosen Situationen nur Typen ins Gespräch die eine bestimmte Andersartigkeit verkörpern. Da einfach zu schablonenhaft ausgebildet wird. Doch Charisma bedeutet seinen Weg zu verfolgen und auch ganz weg von verschiedenen Theorien und Coachingbüchern… sondern aus Krisen, Lebenserfahrungen und MUT!!

Deswegen – Eigensinn ist auch Innovation. Und das bringt Dinge und Ideen hervor, die anderen und dir nützen können. Dies auch charismatisch in Erinnerung holen, wenn sie wieder eigensinnige Spieler, Co-Trainer, Vize-Präsidenten oder Journalisten sprechen und sehen… 😉

Stay crazy

Coach Clinic – Deep Runs beim SC Paderborn

Anfang Januar war Hyballa beim SC Paderborn und auf Einladung vom sportlichen Leiter Nachwuchs Ayhan Tumani gab PH einen interessanten Einblick über tiefe Laufwege mit und ohne Ball sowie High Intensity Sprints.

Hat Spaß gemacht! TOP!

Deep Runs beim SC Paderborn

Charisma mit Konzept – oder Straßensprache (völlig egal…oder beides…) Der Trainer ist der BOSS – er entscheidet (mach was DU – für richtig hältst)

Hier ein Artikel von 2015 – aber noch immer brandaktuell…!!!

Peter Hyballa berichtet in der Ausgabe der 11Freunde (Magazin für Fußballkultur – Nummer 158 – Januar 2015)  die Wichtigkeit der rhetorischen Trainer-Hilfsmittel von der sogenannten heutigen Konzeptsprache und der guten alten Fußballersprache! Im Sommer 2015  trafen sich in Berlin-Mitte Christoph Biermann (Mitglied der Chefredaktion von 11 Freunde) und Fußballlehrer Hyballa zum Gespräch. Biermanns Protokoll mit der Überschrift „Rangehen wie in der Disco“ können Sie hier lesen:

Stay relaxed

Rangehen wie in der Disco

„Räume ziehen“ oder „Gras fressen“, wie sollten Trainer eigentlich mit ihren Spielern reden? Peter Hyballa fordert den Grenzgang zwischen alter und neuer Fußballsprache

Wenn manche Fans hören würden, wie Trainer und Spieler heute miteinander reden, würden sie sich sehr wundern und fragen, worum es da eigentlich geht. In Mannschaftsbesprechungen wird heute nämlich vielerorts ganz selbstverständlich eine ganz eigene „Konzeptsprache“ gesprochen. Wenn der Trainer will, dass sein Zehner in den Raum startet, um den gegnerischen Innenverteidiger oder Sechser mitzunehmen, heißt es: „Wir wollen den Raum ziehen.“ Dann wäre der Gegner in die Falle getappt, und der Sechser der eigenen Mannschaft kann in einem Raum spielen, den es vorher nicht gab.

Es gibt heutzutage endlos viele solcher Begriffe für taktische Vorgaben. Wir sprechen von der „Falschen Neun“ und der „Tiefen Zehn“, Spieler werden gezielt „isoliert“, und der Ball „zirkuliert im Spielaufbau“. Meist sind das Sprachbilder, die sich von den vielen Videos herleiten, die wir heute zur Verfügung haben. Heute können wir uns mit einem Klick auf dem Computer die entsprechenden Spielszenen anschauen. Dann sieht man, ob die Spieler den gegnerischen Angriff wirklich „indirekt gesteuert“ haben. Ob sich also der eigene Neuner so positioniert hat, dass der linke Außenverteidiger nicht angespielt werden konnte. Weil wir wollten, dass der Gegner nach rechts spielt, um ihn da zu stellen. Dann erkennt man auch, ob die Mannschaft sofort „Balldruck“ gemacht und sich auf den vermeintlich schlechteren Außenverteidiger gestürzt hat.

Manche Begriffe sind sogar regional eingefärbt. Der „Steilpass“ oder „Vertikalpass“ oder „Steckpass“ aus dem Mittelfeld auf einen Stürmer heißt

der „tödliche Pass“, in Süddeutschland sagt man „Loch-Pass“. Und Ralf Rangnick hat in Hoffenheim eine „kompakte Rückwärtsbewegung“ mal als „Häufeln“ bezeichnet, weil sich die Spieler hinter dem Ball zusammenrotteten.

Vor allem in den Nachwuchsleistungszentren, aber zunehmend auch innerhalb von Profimannschaften wird dieser Sprache benutzt. Junge Spieler wollen von ihrem Trainer wissen, ob gegen einen Gegner mit Dreierkette der Neuner oder der Zehner draufgehen und der Achter hochschieben soll. Ein 16-Jähriger wird selbstverständlich fragen: „Trainer, der Gegner kommt im 4-4-2, laufen wir ihn im 4-4-1-1 an, und wo steuern wir hin? Spielen wir einen Chipball oder Tiki-Taka?“

Doch was ist eigentlich aus der alten, traditionellen Fußballsprache geworden, gibt es die noch? Ja, und sie hat weiterhin ihre Berechtigung. Die Konzeptsprache entspricht Gebrauchsanweisungen, wenn ein Trainer aber sagt: „Wir gehen drauf!“, stellt erst mal eine emotionale Bindung her. Die Spieler sagen sich dann: „Alles klar, mein Trainer ist ein bisschen Macho, wir warten hier nicht ab. Das ist wie in der Disco, ich stehe hier nicht nur rum.“ Man kann einem Spieler einerseits technisch-taktisch erklären, warum er schlecht gespielt hat. Oder man kritisiert ihn, indem man seine Mentalität in Frage stellt. Dabei hilft die alte Fußballsprache: „Du hast keine Drecksarbeit gemacht“.

Beide Sprachen haben also ihre Berechtigung. Zudem haben die letzten Weltmeisterschaften gezeigt, dass das Kriegerische und Wilde wieder en vogue ist: Irokesenschnitt und Ganzkörpertätowierung, Gras fressen und als elf Freunde füreinander einstehen. Das haben viele Mannschaften ausgestrahlt. Und auch sonst muss man in unserer Welt bestimmte Werte einfach leben: kämpfen, rackern und arbeiten.

Die beiden Sprachen müssen auch deshalb wieder mehr Nachbarn werden, weil wir ganz unterschiedliche Spielertypen haben. Es gibt solche, die fragen detailliert, was sie machen sollen, wenn der gegnerische Innenverteidiger „andribbelt“. Aber es gibt auch die Spieler, und  zumeist sind sie auf den Offensivpositionen zuhause, die frei Schnauze ganz intuitiv agieren. Und die erreicht man besser mit einer emotionalen Sprache.

Natürlich muss ein Trainer allen Spielern Matchlösungen, also sozusagen eine Grammatik anbieten. Denn sie müssen blitzschnell ihre Software so abspulen, dass sie entscheiden können, was in einer bestimmten Situation geht und was nicht. Es macht einen überragenden Spieler aus, dass er blitzschnell aus verschiedenen Lösungen die richtige wählt. Dennoch bleibt die Frage, wie weit einen Gebrauchsanweisungen und Pläne im Fußball führen. Man kann ein Spiel nicht nur taktisch lösen, sondern braucht auch Herz. Ein Spiel besteht nicht nur aus Verstand, es hat eine psychologische Seite, du brauchst soziale Kompetenz und musst Liebe einbringen. Diese Komponenten muss ein Trainer bei Spielern genauso entwickeln wie den Spielaufbau im „Trapezraum“. Was das ist? Ach: Geht einfach richtig drauf!

Stay emotional

Kurzes HY schnelles BALLA-Kolumne aus „De Voetbaltrainer“ über pädagogische Periodisierung!!! (Niederländisch)

Pedagogische periodisering

We speelden 7 december de laatste wedstrijd van dit jaar, uit bij koploper Slovan Bratislava. De volgende speelronde is pas in het weekend van 15 februari. Oftewel, de winterstop in Slowakije duurt dus bijna twee maanden. Het is toch Oost Europa, koude winters, en niet ieder stadion heeft veldverwarming. Direct na de laatste wedstrijd heb ik de spelers vrijaf gegeven en iedereen weet precies wanneer hij weer terug wordt verwacht, namelijk 10 januari. Op die manier kan iedereen zijn vrije periode goed ‘time managen’. We hebben zo’n vijftien nationaliteiten in het team, waaronder ook Zuid-Amerikanen en Afrikanen. Zeker voor hen is het fijn als ze hun tickets tijdig kunnen boeken. Veel van onze spelers zijn van januari tot en met begin december op de club geweest, met uitzondering van drie weken zomervakantie. En de internationals zijn vaker weg geweest maar hebben rondom hun interlands doorgaans ook niet te veel rust. Ik hecht dus grote waarde aan de winterstop, als onderdeel van mijn pedagogische periodisering.

We geven wel individuele trainingsschema’s mee, maar de eerste week is dat schema volledig leeg. Echt even de zinnen verzetten en doe wat je wilt, zoals ‘normale’ mensen een vakantie invullen. In week 2 begint de krachttraining en het maken van tempoloopjes. Tijdens het seizoen hanteren we met het oog op de belastbaarheid relatief lage intensiteit bij de krachtoefeningen. Maar off-season beogen we een hogere intensiteit qua krachttraining. We onderscheiden daarbij oefeningen voor resp. het bovenlichaam, de heup, de billen en hamstrings, en de enkels. In week 3 staan er wat coördinatie-oefeningen in het schema en moedigen we spelers aan wat meer met bal te doen, zoals bijvoorbeeld de bekende Coerver-oefeningen of zaalvoetbal. Lekker voor het balgevoel zonder een kans op overbelasting. In week 4 verhogen we de intensiteit van de loopjes. Alle spelers krijgen een polarhorloge mee, zodat we de data kunnen uitlezen wat betreft hun hartslag en gelopen meters. En iedere speler weet op welk gewicht hij terug wordt verwacht op 7 januari. Voor elke kilo te veel betaal je €500,- boete.

We hebben behoorlijk veel jonge spelers in de selectie en ik merk dat zij graag richtlijnen mee krijgen voor hun vrije periode die dus ongeveer vier weken duurt. Verder is het zo dat we tijdens die vrije weken niet opeens heel andere dingen vragen van onze spelers dan gedurende het seizoen op de club. En de meer ervaren spelers weten inmiddels wel wat goed voor hun is op het moment dat de trainer een paar weken niet meekijkt. Als dat tafeltennis, tennis of zwemmen is: prima! Kortom, ik denk dat ik hier redelijk flexibel in ben, maar ik reken je wel af op de ‘conditie’ waarin je terugkomt na de winterstop.

Ik weet dat een groep van ongeveer acht spelers in de winterstop een paar dagen langsgaan bij het fitnesscentrum van onze fitnesstrainer in Berlijn. Vorig jaar hebben zes spelers dat ook gedaan en blijkbaar is dat goed bevallen. Onze fitnesstrainer zal dan de nadruk leggen op snelheid en kracht, passend bij de kenmerken van onze speelstijl waarin het drukzetten een belangrijk kenmerk is.

Zelf probeer ik in de winterstop ook even afstand te nemen. Ook mijn accu moet worden opgeladen. Het lukt me steeds beter om ook eens nee te zeggen, maar ook deze winterstop doe ik toch weer twee coachclinics in Duitsland en Afrika. En ik moet altijd (telefonisch) beschikbaar zijn vanwege de inkomende of uitgaande wintertransfers (zie de column in De Voetbaltrainer 23X, red.). Maar wie weet zit er ook eens een vrije dag tussen, zonder verplichtingen. De bedoeling is in ieder geval om, net als de spelers, weer hongerig aan de tweede seizoenshelft te gaan beginnen!

Training ohne Ball – gehat gar nicht …. 😉

 

 

https://www.dac1904.sk/sk/clanek.asp?id=TOP-2019-Najlepsie-momenty-4859

https://www.dac1904.sk/sk/clanek.asp?id=Video-DAC-Nitra-1-0-official-aftermovie-4766

https://sport.aktuality.sk/c/426950/video-hodnotime-fc-dac-1904-dunajska-streda-velicenstvo-atraktivita-a-dan-za-nu-fortuna-liga-dennik-sport/

https://ujszo.com/sport/hyballa-ha-velem-jottok-a-tuzbe-sikeresek-lesztek

https://dersi.rtvs.sk/clanky/sport/212528/fusballtrainer-hyballa-spektakular-wie-wir-spielen

https://www.sportsspeakers.nl/spreker/peter-hyballa/

https://www.werkstatt-verlag.de/isbn/9783730703762

 

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