Schulter(Kollegen)blick – Trainer-Boot

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Updated: November 2, 2019

Ich bekomme zig Mails und WhatsApp-Nachrichten von Trainerkollegen aus der ganzen Welt, die gerade im Job sind oder halt arbeitslos. Die einen wollen Rat, die anderen würden gerne den Schulterblick wagen und einfach hospitieren. Oder ihr Netzwerk vergrößern – vielleicht auch aus Langeweile oder aus Verzweiflung. Die einen haben grandiosen Wissensdurst und die anderen interessieren sich für einen bestimmten Trainer – TYP…

Das Coole daran ist, dass ich das Gefühl habe, wir Trainer sitzen echt in einem Boot zusammen. Die Jungs und Mädels, die in der Praxis arbeiten, kennen das Gefühl von Besprechungen, Konflikte, Mobbing, Siege, Niederlagen und Gestaltung von Trainingseinheiten.

Fokus im Training

Immer weiter entwickeln (mach ich auch) – und nie aber niemals arrogant zu Kollegen sein

  • Erstmal vorneweg – ich bin ausgebucht an Anfragen bis Sommer 2020 (wenn man als Profitrainer überhaupt soweit planen kann ;)) von Praktikanten, da ich unheimlich viele Anfragen bekomme…und ich die immer wieder sehr interessant finde. Denn mir ist es völlig egal, wo einer gespielt hat oder wo er Trainer ist…ob er nun Promi ist oder No-Name…das Einzige ist wichtig für mich, ob er den Job und den Sport liebt und nicht nur auf Alibi macht oder nicht nur einen Stick haben will von unseren Matchplänen und alles kopieren will, weil er/sie zu faul ist, um sich eigene Trainingseinheiten auszudenken…
  • Auch machen stets Kollegen eine Hospitation, die es machen müssen – sprich von ihrem jeweiligen Profi-Lehrer-Lehrgang des jeweiligen Verbandes… die meisten sind super interessiert und wollen echt viel wissen…Manchmal ist es anstrengend für uns als Trainerteam, so dass wir nur noch ein paar Tage anbieten oder es verbinden mit unserer Jugendabteilung…aber der Alltag ist halt immer da und drei Punkte müssen geholt werden – sonst fliegst du als Profitrainer raus – ganz einfaches Geschäft J Auch immer wieder neue Hospitanten in das Team zu bringen, ist auch etwas gegen unser Team-Familien-Credo – auf der anderen Seite ist es für uns auch eine Abwechslung wenn neue Leute uns besuchen. Und dazu müssen Trainer lernen – und das meiste lernst du in der Praxis und nicht in angespannten Trainer-Lehrgängen auf der Schulbank…
  • Auch ich war ja schon paarmal ohne Job – und hab mich bei Kollegen umgeschaut, da wir irgendwie alle dasselbe in der Küche zubereiten, nur mit anderen Gewürzen… Ich hatte/habe gute Mentorengespräche, die letzten Jahre mit Louis van Gaal, Peter Hermann, Hermann Gerland oder praktische Besuche bei Alex Zorninger, Jordi Cruijff, Albert Stuivenberg uvm – und es gab immer gute Diskussionen!
  • Ich wollte nun mal in diesem Beitrag meine Hospitanten zu Wort kommen lassen – die ihren Blickwinkel eines Trainerpraktikums skizzieren…dabei sind es alle TRAINER und ob einer höher oder niedriger trainiert oder bei Profis, Damen oder Jugend ist mir völlig schnuppe…Status gibt es bei mir nicht…es sind alles Trainerkollegen!!

 

Stilles Beobachten

Warum Hospitationen für Trainer wichtig sind

In der Nachbetrachtung meiner Ausbildung zum Fußballlehrer sind die Hospitationen als zentrale Module für meine Weiterentwicklung als Trainer zu nennen. Die Erfahrungen unter Peter Hyballa und Ralf Rangnick sind sowohl sehr wertvoll als auch individuell. Bewusst habe ich die Namen der Vereine weggelassen, weil es darauf meiner Meinung nach nicht ankommt. Wer als Trainer unbedingt bei einem berühmten Verein hospitieren will, um dies in seiner Vita stehen zu haben, verkennt meiner Meinung nach den entscheidenden Punkt bei der Hospitation. Der Kernpunkt einer jeden Hospitation ist die Bereitschaft des jeweiligen Cheftrainers, seinen Arbeitsalltag ungefiltert beobachten zu lassen und den Hospitanten im Prinzip als Teil des Trainerteams zu sehen.

 

Der Wert einer Hospitation besteht nicht darin, vom Zaun des Trainingsplatzes eine neue Trainingsform zum Thema Gegenpressing zu notieren. Der Kernpunkt ist das Beobachten wie der Trainer auf dem Platz sein Wissen vermittelt und wie er die Mannschaft und sein Trainerteam führt. Wenn man auf dem Trainingsplatz und bei Sitzungen mit dabei sein kann, sind dies individuelle Erfahrungen, die man im Anschluss an das Praktikum für sich reflektieren sollte. Während der Hospitation gilt es, neben dem Beobachten mit möglichst vielen Menschen des Funktionsteams ins Gespräch zu kommen, um die Arbeitsweise des Cheftrainers aus anderer Sicht erläutert zu bekommen. All diese Erfahrungen und Informationen aus den Gesprächen habe ich während der Hospitation aufgeschrieben. Das Beschreiben von Abläufen und Details (z.B. bei Ansprachen) ist für mich sehr wichtig, weil sonst aufgrund der vielfältigen Eindrücke Dinge verloren gehen können. Die wertvollste und aufschlussreichste Zeit während einer Hospitation ist ein „Interview“ unter vier Augen mit dem Cheftrainer. Mit gut vorbereiteten Fragen kann Informationen über Themen erhalten, die einen selbst interessieren bzw. die wichtig für die eigene Zukunft sind (z.B. Zusammenstellung der Trainerteams, Umgang mit Stars im Team, Arbeit mit Spielern verschiedener Nationalitäten).

Das Aufbereiten der Hospitation nach Beendigung ist ein nicht zu unterschätzender Punkt. Die Reflektion in Verbindung mit dem Abgleich der eigenen Arbeit ist für die eigene Weiterentwicklung sehr wichtig. Es geht darum, was kann ich in meine Arbeit einfließen lassen, wo habe ich noch Entwicklungspotential und was können die nächsten Schritte für meine weitere Laufbahn als Trainer sein.

Zusammenfassend sollten Hospitationen ein unverzichtbarer Bestandteil im Leben eines Trainers sein. Bei der Auswahl ist die Persönlichkeit und Offenheit des Cheftrainers wichtiger als der Name des Vereins. Denn langfristig erfolgreiche Trainer haben in der Regel neben ihrer Fachkompetenz ein hohes Maß an sozialer Kompetenz wie Menschenführung oder Motivationsfähigkeit. Diese Trainer für die Zeit der Hospitation bei der täglichen Arbeit begleiten zu können und daraus zu lernen, ist für jeden entwicklungswilligen Trainer ein Gewinn.

Georg „Leo“ Leopold, Trainerkollege

Ein guter Trainer braucht mutige Erfahrungen

 

Die Möglichkeit durch Hospitationen bei Kollegen andere Einblicke und Abläufe kennenzulernen ist für mich essentiell. Viele Blickwinkel sorgen für ein ganzheitlicheres Bild. Dazu gehört auch mal den Blick über den Tellerrand hinaus zu wagen. Und mit Verlaub, verschiedene theoretische Unterrichtsmodule sind zwar schön und gut, man braucht sie, sie spiegeln aber längst nicht den Traineralltag wieder, geben Dir keine Hinweise in den typischen Phasen der Saison, Hochs und Tiefs, Verlust von Führungsspielern etc. Trainer sein ist schließlich mehr als eine spielnahe Übungsform zu coachen. Es geht auch um die Kabine, Einzelgespräche, Führung des Staffs, Umgang mit Spielertypen (Führungsspieler) und die Kernaufgabe kreativ und abwechselungsreich verschiedenste Trainingsformen zu kreieren und auf dem Feld zu coachen. Diese Möglichkeit hast du nur wenn du selber viele Erfahrungen sammelst. Die Hospitation ist für mich die beste Möglichkeit. Ob bei RB Leipzig, Ipswich Town oder DAC Streda. Jeder Hospitation gewährte mir einen exklusiven Einblick. Wie kann der Trainer mit Misserfolgen umgehen und trotzdem die Mannschaft emotional bei sich behalten? (Hospitation April 2019 Ipswich Town Abstieg aus der Championship). Wie führt der Cheftrainer seinen Staff und seine Spieler? Wann gibt der Cheftrainer Aufgaben im Training ab, wann coacht er selber? Welche Spielhilosophie verfolgt er und mit welchen Mittel steuert er sie?

Diese Lerneffekte und Erfahrungen sind mir wert als Hörsaalgequatschte von Fußballdozenten. Der beste Dozent führt eine Mannschaft und steht auf dem Platz! Gelebte Praxis.

Es wird eingewechselt, nicht ausgewechselt

Daniel „Petzi“ Petzold, Trainerkollege

 

„Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit“, sagte schon Schiller. Das gilt auch für Fußball-Trainer. Der Sport verändert sich, entwickelt sich ständig weiter. Deshalb empfinde ich es als wichtig, auch abseits meiner Philosophie zu schauen, nach welchen Prinzipien andere Kollegen arbeiten, wie ihr Anspruch ist und wie sie diesen mit der richtigen Belastungssteuerung bei ihren Teams umsetzen.

Sven Köhler, Trainerkollege

Ich persönlich hospitiere wegen 3 wesentlichen Punkten die für mich relevant sind.

Der 1 Punkt ist: während einer Hospitation beobachte ich die Arbeit des Cheftrainers und seiner Assistenten. Wie wird das Training vorbereitet und gestaltet? Wie wird es innerhalb des Trainerteams kommuniziert? Wie geht man mit dem Druck um? Wie werden die Spielbesprechungen vorbereitet? ……. Durch das Beobachten und reflektieren der eigenen Arbeit weiß ich in welchen Bereichen ich mich persönlich weiterentwickeln muss um ein besserer Trainer zu werden.

Der 2 Punkt ist der Lebenslauf. Wenn im Lebenslauf steht, dass ich bei einem bekannten Trainer hospitiert habe, steigert das automatisch mein Image und meine Chancen für einen Job bei einem Bewerbungsgespräch!

Der 3 Punkt ist die Möglichkeit im Gespräch mit dem Trainer sich zu präsentieren. Wenn man auf einer Welle ist und die gleiche Sprache spricht dann könnte eine Zusammenarbeit entstehen!!

Wir Fussballtrainer stecken alle in einem Boot aber jeder hat seine eigene Sichtweisen und durch den Erfahrungsaustausch kann man viel voneinander lernen!“

Aslanbek Arsomersujev, Trainerkollege

 

Man kann sich einen sehr guten Eindruck verschaffen wie die Trainerkollegen arbeiten, ob In oder Ausland . Es gibt sehr viele Unterschiede zwischen Profibereich und Nachwuchs, deshalb finde ich es sehr wichtig sich immer weiterzubilden und sich viele Eindrücke von Trainerkollegen zu holen und sich auszutauschen. Im Leben lernt man nie aus, jeder kann von jeden etwas lernen ob Amateurtrainer oder Profitrainer. Es tut seiner persönlichen Entwicklung gut, weil man sich dazu Gedanken macht und sehr viele Sachen mitnimmt und anderes denkt.

Niko Sternberg, Trainerkollege

Matchday

Der Trainer als lebenslanger Student des Spiels

Egal, ob du Kinder oder Erwachsene, Frauen oder Männer, Kreisliga oder Championsleague trainierst. Am Ende des Tages hast du als Trainer ähnliche Funktionen und Aufgaben, ähnliche Erwartungen und Anforderungen, die sich im Ausmaß unterscheiden.

Wir erwarten von unseren Spielern, dass sie wissbegierig sind, dass sie nach jeder Ansprache, jeder Trainingseinheit und jedem Spiel dazu lernen. Lernen als Grundvoraussetzung, um Woche für Woche bessere Leistungen abzurufen. Und genau an diesem Punkt sollten wir als Trainer mit gutem Beispiel vorangehen. Ein Trainer sollte ein lebenslanger Student des Spiels sein.

Also begibt sich der Trainerstudent auf den Weg des Lernens, der so unendlich wie vielfältig ist. Der einfachste Weg ist, sich in Zeiten der unendlichen Quellen, dem Selbststudium zu widmen und sich im Internet oder durch zahlreiche Fachliteratur zu stöbern. Die ganze Bandbreite ist abgedeckt. Andere Schwerpunkte, andere Blickwinkel.  Fachwissen kann man in Literatur, Bücher und Internet nachlesen. Die wichtigsten Sachen werden einem in keinem Trainerlehrgang beigebracht und kann man auch nicht nachlesen. Eine geschaffene Kultur, die Atmosphäre in der Mannschaft und Trainerteam sowie das Trainerverhalten in verschiedenen Situationen zu beobachten und erleben, hat einen größeren Einfluss auf dich, als Fußballliteratur zu verschlingen.

Die interessanteste und beste Möglichkeit, externes Fussballwissen in unser Gehirn downzuloaden, ist eine Hospitation, bei der du einem anderen Trainerkollegen aus nächster Nähe über die Schulter schauen und fragen darfst, was du schon immer wissen wolltest.

Du bist allerdings kein Journalist, der den Trainer mit Fragen durchlöchert, um die erhofften Antworten zu erhalten, die du direkt in der Praxis anwenden kannst.  Lernen ist kein copy&paste. Die Punkte miteinander zu verknüpfen, statt mehr von den Punkten zu kopieren, sollte im Fokus stehen. Entscheidend für deinen Lernerfolg ist das zu sehen, was jeder sieht und das zu denken, was keiner denkt.

Im Coaching Team nen Schluck aus der Pulle

Die Person, der du die wichtigsten Fragen stellen musst, bist du selbst: was lösen die Eindrücke und der Austausch in deinem Gehirn aus? Welche bewußte Gedanken treten auf? Und welche neuen Gedanken werden in deinem Gehirn getriggert?

Denn die Formulierung der Fragen, die du die stellst, entscheidet über die Qualität des Inputs, den du erhältst. Zu sehen, wie im Trainer- und Funktionsteam miteinander umgegangen und gearbeitet wird, wie die Abläufe sind, wie der Trainer sich verhält und nonverbal mit der Mannschaft kommuniziert, ist dabei viel wichtiger als die Fragen nach der Belastungssteuerung oder die Trainingsgestaltung. Der Input wird nämlich deine eigenen Grundsätze als Trainer auf die Probe stellen.

Auf dieser Weise wird dir klar, wer du als Trainer bist. Wie du selbst in ähnlichen Situationen als Trainer handelst oder schon gehandelt hast. Dir wird bewusst, wie du unbewusst denkst und agierst. Du verstehst, Situationen besser einzuordnen und welche Lösungen zielführend sind. Du überprüfst deinen eigenen Wissensstand, entwickelst objektives Fußballwissen, kreierst Prinzipien, die unabhängig vom Kontext oder externen Faktoren und damit universal gültig sind. Dadurch theorisierst du erst die Praxis und kannst diese Theorie dann wieder in deiner Praxis umsetzen.

Auch wenn du mehrmals hospitierst, wird der Inhalt mehr oder weniger derselbe sein. Mit dem bedeutenden Unterschied, dass der Input, im Vergleich zum vorherigen Mal, unterschiedliche Gedanken in deinem bewussten Gehirn auslösen wird. Die Lernspirale wird erneut angekurbelt. Ganz nebenbei erweiterst du deinen Horizont und dein persönliches Netzwerk, lernst interessante Menschen kennen. Weiterhin sehen Hospitationen auch im Lebenslauf gut aus. Sie haben eine Außenwirkung, mit der du dich als vereinsloser Trainer ins Gespräch bringen kannst.

Jede Hospitation ist jedoch allerdings anders und individuell. Viele Kollegen hüten ihre Erfahrungen und Wissen hingegen wie einen heiligen Gral. Bei manchen stehst du am Trainingszaun, bei anderen bist du den ganzen Arbeitstag dabei und sitzt möglicherweise in einem Testspiel auf der Bank.

Doch auch für dich als Trainer und deinem Trainerteam können Hospitanten einen Mehrwert bieten, wenn du es zulässt. Außenstehende Trainer, die alles unbefangen beobachten, können wertvolle Rückmeldungen geben. Unvoreingenommenes Feedback, neue Ideen und Perspektiven oder ergänzende Anregungen zu Abläufen, Trainerteam und Mannschaft.

Du verlierst nichts, wenn du von deinem Wissen abgibst, im Gegenteil, es vertieft und vermehrt sich. Doch Sehen alleine ist noch lange nicht dasselbe wie anwenden, echtes Wissen kann man nicht kopieren oder klauen, du musst es selbst erwerben.  Am Ende des Tages gilt für beide Seiten: mit der nötigen Offenheit kannst du viel gewinnen. Du weißt nie, was sich aus einer Hospitation ergibt. Vielleicht sitzt ihr irgendwann wieder gemeinsam auf derselben Trainerbank, die härteste und beste Schule für den lebenslangen Studenten des Spiels.

Saban Uzun, Trainerkollege

Vor 25 Jahren U15 Coach Borussia Bocholt 😉

Übrings: Hier noch ein Podcast mit PH-Kommentar über Auszeichnungen und Awards für Fussballtalente, die letztendlich viel zu schwer und viel zu früh in ihrem jungen Rucksack liegen!!

http://nachholspiel.de/2019/10/19/folge-13-fritz-walter-medaille-talent-ist-ueberschaetzt/

Linktipps:

https://sport.aktuality.sk/c/414993/fortuna-liga-dac-dunajska-streda-msk-zilina-video-hyballa-po-vyhre-nad-zilinou-predviedli-sme-dokonaly-gegenpressing-takto-chceme-hrat-fitness-futbal/

https://www.dac1904.sk/sk/clanek.asp?id=Tvare-Petra-Hyballu-trener-DAC-u-pocas-zapasu-so-Zilinou-4559

https://www.sportsspeakers.nl/spreker/peter-hyballa/

https://www.dac1904.sk/sk/clanek.asp?id=Video-DAC-Zlate-Moravce-2-1-official-aftermovie-4589

https://www.dac1904.sk/en/clanek.asp?id=Video-DAC-Trnava-0-0-4-3-on-pens-official-aftermovie-4638

https://www.youtube.com/watch?v=YPeDAJ9-bnU

TV Experte ist auch Blick über den Trainerrand

 

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