Spieler(ich)e Freiheit

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Updated: September 1, 2018

2018 geht es um ICH – ICH – ICH – jeder denkt an sich – es wird stets auf liberal und fürsorgend gemacht,  doch im Inneren geht es im Leben und auch im Top-Sport um einen selbst – auch nicht schlimm, nur im Fußball wird stets über TEAM und MANNSCHAFT geredet, doch sind wir nicht immer mehr ICHLINGE! Wir werden erzogen, dass wir uns durchsetzen und wir sollen auch 2018 die Ellenbogen rausfahren.

Auch im Fußball, ein Team zusammenzuschweißen eine tolle Sache ist – aber enorm harte Arbeit, da es sich um coole oder uncoole EGO´S handelt.

Vor ein paar Monaten hatten drei Fußballbekloppte aus Westfalen eine Buch-Idee – die sich um das reine Spielen im Fußball dreht – bekloppt deshalb, weil es sich mehr als um langweilige Übungen, Schablonentraining und Abläufe dreht, denn Jugend- und Profifußball ist Spielen – flexibel werden und sich seiner Kreativität und Individualität nicht zu berauben.

Hier ein paar Auszüge vom Buch „Trainer, wann spielen wir denn?

Im Werkstatt-Verlag erhältlich!

https://shop.ifj96.de/de/search?page=search&page_action=query&desc=on&sdesc=on&keywords=hyballa

Trainer, wann spielen wir denn?

Vorwort zum neuen Spiele-Buch von Jürgen „Querdenker“ Klinsmann

Als Jogi Löw und ich 2004 die Nationalmannschaft übernahmen, haben wir uns vorgenommen, zig Fragen zu stellen, auch unangenehme. Wir wollten unter so ziemlich jeden Stein schauen. Wir hatten das Gefühl, dass die Fußballmaschinerie in Deutschland stehen geblieben war.

Wir führten neue Trainingsmethoden ein.

Spielformen und Passformen spielten dabei eine wichtige Rolle, begleitet von Kommandos und Korrekturen. Wir versuchten das Training intensiv und abwechslungsreich zu gestalten. Konzentration und Motivation waren uns wichtig. Übungen wurden full speed gemacht, im hohen Turnus, um diesen Rhythmus auch im Spiel zu gehen. Wir wollten, nach vielen Gesprächen mit der Mannschaft, dass sie mutig und offensiv auftritt.

„Trainer, wann spielen wir?“ Welcher Trainer kennt diese Frage nicht? Nicht nur der Nachwuchstrainer, auch der Trainer der Senioren, ja sogar der Profis spürt den Spieltrieb der Spieler und ihr Verlangen nach dem Ball. Deshalb war uns eine Form des Trainings wichtig, in dem Spieler Dinge spielerisch lernen und entwickeln. Besonders gut sind natürlich solche Spielformen, die den Spieler technisch, taktisch, physisch und mental fordern, die alle Herausforderungen des Spiels integrieren und die die Kreativität und Eigenständigkeit des Spielers fördern. Denn Entscheidungen werden im Fußball auf dem Platz getroffen. Wenn ich als Trainer versuche, das Gehirn des Spielers zu programmieren – spiele so, so, so –, dann wird er nie sein Top-Leistungsniveau erreichen. Der Trainer kann immer nur ein Helfer sein, damit sich der Spieler selbst inspiriert und den Blick öffnet, und zwar keinen 90-Grad-, sondern einen 180-GradBlick. Ich kann dem Spieler helfen in Bezug auf Fitness, taktisches Verhalten, Selbstvertrauen und Inspiration. Für seine Entscheidungen im Spiel muss der Spieler selbst eine Balance entwickeln. Er lernt dies im Training. Was Trainer und Spieler verbindet: beide sind ewig Lernende.

Gechillt über den Plätzen der Welt

Das vorliegende Buch liefert eine Reihe von Übungen aus der Feder von Peter Hyballa, die den Spieltrieb des Spielers adressieren, aber auch dem Ziel des Trainers, den Spieler technisch, taktisch, athletisch und mental zu verbessern, gerecht werden. Hans-Dieter te Poel hat diesen Übungen didaktische Überlegungen vorangestellt. Dietrich Schulze-Marmeling hat zu diesem Buch Beiträge zur Geschichte des Trainerwesens, der Spielphilosophie sowie allgemeinere Überlegungen zur Fußballausbildung und zum Nachwuchsfußball beigesteuert. Herausgekommen ist ein Buch, das sowohl, das sowohl Trainingslehre wie Lesebuch ist.

Spielen, spielen, spielen… Kinder leben ihre Träume, mit Fantasie  und Vorstellungsvermögen.

Spielen! Ja, spielen! Wenn man als leistungsorientierter und ambitionierter Trainer ehrlich ist, dann gehen einem bei diesem immer wiederkehrenden Wunsch der Spieler, egal wie alt sie sind und welchen Geschlechts, drei Dinge durch den Kopf:

  • „Spielchen“, da steht man dann als Trainer herum und zählt die Spielstände, pfeift vielleicht sogar dasselbe und zieht sich permanent den Unmut der Spieler zu: „War kein Foul!“ „Der Ball war aus!“ „War doch abseits!“ „Es steht nicht 2:1, sondern 2:2!“ „Nicht schon wieder die Situation unterbrechen, lassen Sie uns doch einfach mal frei spielen!“
  • Was sollen die Zuschauer und Funktionäre am Rand denken: „Hat der Alte heute keinen Bock auf Training?!“
  • Dafür haben wir jetzt keine Zeit. Am Wochenende geht es auf Punktejagd!

Man gewinnt an dieser Stelle recht schnell den Eindruck, als sei freies Spielen aus Sicht des Trainers und der Fans kein professionelles Training. Spieler sehen das bisweilen anders und fordern ein freies Spielen, in dem im offenen Spiel-Erfahrungsraum das bessere Spielen sich von ganz alleine entwickle. Treffen beide Betrachtungsweisen zu? Die Autoren unternehmen nachfolgend den Versuch, dieser Fragestellung einmal grundsätzlich näherzukommen. Wem es jetzt „too much“ und zu „theoretisch“ wird, der möge einfach weiterblättern.

Zu Beginn ihrer Fußballausbildung steht für Kinder in der Regel das Spielerische im Vordergrund, die Freiheit zum „Zocken“, egal wo, und die Unbekümmertheit. Sie spielen, ohne zu merken, dass es dunkel wird, und wollen gar nicht aufhören mit dem Training.

Mann, sehen die gut aus… 😉

Kinder leben ihre Träume, mit Fantasie  und Vorstellungsvermögen.

Das ändert sich erst mit dem Eintritt in die Schule oder den Verein. Nun sind Präzision, Tempo, Virtuosität und der souveräne Umgang mit Drucksituationen im Spiel gefragt. In der Folge werden die neuronalen Netzwerke und Verschaltungen im Frontalhirn genau auf immer sicherere, festere und zielführendere Bahnen ausgerichtet und damit spezifisch herausgebildet und fest verankert. So entstehen aus den Trampelpfaden am Beginn der spielerisch-fußballerischen Entwicklung in den Gehirnen der Spieler Autobahnen, die glatt betoniert sind und sehr schnell befahren werden können Tempofußball! Das geschieht, weil die Gehirne unserer Spieler die innere Einstellung zum Spielen erwerben und nicht in die Wiege gelegt bekommen.

Interview mit dem slowakischen TV

Spielfreude ist Lebensfreude

Wenn nun Spiele bzw. Spielformen im Fußballtraining sehr erfolgversprechende Bedürfnisbefriedigungen insbesondere bei Kindern und Junioren zur Folge haben, dann stellt sich für uns Trainer für die tägliche Praxis die Frage, wie man dementsprechend die kognitiven und sportmotorischen Lern- und Trainingsprozesse wirksam und nachhaltig gestalten soll.

Die Autoren präsentieren nachfolgend ihre Erfahrungswerte, die zu einem großen Teil durch vorliegende empirische Forschungsergebnisse belegt werden können. Gleichzeitig weisen sie daraufhin, dass noch zahlreiche blinde Flecken existieren, die von der Sportwissenschaft beleuchtet werden müssen. Das soll die Autoren jedoch nicht davon abhalten, die Themenstellung für die Trainings- und Unterrichtspraxis aufzugreifen: Denn mit dem „Warten auf Godot“ lässt sich die tägliche Praxis nicht bewältigen!

Taktische Besprechung

E-Sport – Gefahr für die Fussball-Praxis!?

Die große Attraktivität und Nutzung vor allem von E-Sportkommt selbst innerhalb unseres Wirkungsfeldes des Fußballs immer mehr zum Vorschein, bis hin zu E-Sport-Welt- und Europameisterschaften und der innerdeutschen eSport Bundesliga. Die digitalen Angebote werden in einer digitalen Spielewelt professionell präsentiert, sind jederzeit verfügbar und sprechen die bereits beschriebenen echten und authentischen Bedürfnisse des Menschen zum Spielen an, jedoch sportmotorisch und kognitiv betrachtet auf den ersten Blick nur oberflächlich. Auf den zweiten Blick nimmt E-Sport eine immer bedeutendere Rolle in der Freizeitgestaltung von Fußballspielern ein, Tendenz steigend. Man geht in Deutschland von ca. 36 Millionen Computerspielern aus. Im Vergleich mit der Anzahl an Autofahrern (ca. 18 Millionen) und DFB-Mitgliedern (ca. 7 Millionen) ein sehr hoher Wert. Internetspiele generieren derzeit in Deutschland einen Umsatz von ca. 4 Mrd. Euro (vs. ca. 2,6 Mrd. Euro die DFL 2017), weltweit werden ca. 100 Mrd. Euro Umsatz für 2017 angenommen. Die Preisgelder betragen in Deutschland bei einem Turnier wie etwa der League of Legends World Championship in Berlin 2015 ca. 2 Mio. Euro, bei einem Turnierbesuch von ca. 25.000 Zuschauern und angenommenen 36 Millionen Zuschauern im Internet.

Spielformen = alle Facetten des Spiels!!!!!!!!!!

Spielformen bieten dem Trainer die Möglichkeit, alle Facetten des Spiels zur Geltung zu bringen, wobei bestimmte Absichten besonders akzentuiert werden können. Es konnte nachgewiesen werden, dass Spielformen das taktische Verständnis, die Kreativität und Spielintelligenz, das strategische Denken, die Lern- und Trainingsmotivation, die affektive Bindung und das Engagement sowie das Spiel ohne Ball wirksamer schulen als Übungsformen.

Jugend und Profis verbinden

Die Autoren unterscheiden bei der Planung von Spielformen zwischen

  • Bedingungsvariablen (z. B. die gewählte Feldgröße) und
  • Intentionen bei der Ausführung

(z. B. die technisch-taktische Absicht),

die präjudizierte Lern- und Trainingseffekte des Trainers und der Mannschaft zur Geltung bringen sollen. Durch die Variation der Bedingungsvariablen und der unterschiedlichen Möglichkeiten der Ausführung ergeben sich unzählige Spielformen, die die Autoren in den nachfolgenden Kapiteln 5 und 6 beispielhaft unter offensiven und defensiven (und torwartspezifischen) Schwerpunkten einordnen und zunehmend situativ steuern und vermitteln. Dabei nehmen die Autoren zu jeder Spielform über

  • Instruktionen und
  • Variationen

die allgemeine Trainerperspektive auf fachlichem Hintergrund ein. Die notwendige Spielerperspektive muss selbstverständlich im Sinne der Themenstellung eigenständig hinzugefügt werden.

Zusammengefasst nimmt der Trainer mithilfe durchdachter Manipulationen bei den Bewegungsausführungen und Situationslösungen Änderungen vor. Auf dem Trainingsfeld kann das „Spielen“ mit folgenden Randbedingungen zu gewünschten Anpassungseffekten führen:

  1. Regeländerungen oder Regeleinführungen
  2. Instruktionen zur Aufmerksamkeitslenkung der Spieler
  3. Vergrößerung oder Verkleinerung des Spielfeldes
  4. Vergrößerung oder Verringerung der Spieleranzahl
  5. Situationsbedingungen (technische und taktische Vorgaben, z. B. zur Art der Bewegungsausführung bzw. zum Spielsystem)
  6. Kognitive oder motorische Zusatzaufgaben (Druckvorgaben, z.B. Zeit, Ballkontakte, Torevorsprung, Spielvorgaben)
  7. Wertungen (Bonus-, Doppel- und Dreifachwertungen)
  8. Coachingverhalten (verbale und non- verbale Korrekturen, Schnell- und Spätinformation, Einzelgespräche, Video).

Weiterführende und umfangreiche methodische Hinweise für das Lerntraining im Fußball findet der interessierte Leser bei te Poel/Hyballa (2015, S. 381–395). Hier erwarten den Leser auch konkrete und praktikable Hinweise zur Kreativitätssteigerung im Fußballspiel.

Wie denkt der Trainer?

Diese gemischt trainings-/bewegungswissenschaftliche und pädagogische Sichtweise der Autoren ist jedoch keineswegs als der „goldene Weg“ zu verstehen, denn Lernprozesse sind nicht eins zu eins steuerbar. Stattdessen knüpft dieser Ansatz an 

  • die spielbasierte Anfängermethodik (spielmethodischer Ansatz),
  • den folgenden Technikerwerb im Fußball über das Konzept „Teaching Games for Understanding“ (TGfU) und
  • den nachfolgenden Abschnitt der Technikanwendung durch Kleinfeldspiele („Small Sided Games“): „Spielen vor Üben!“

Diese Vorgehensweise setzt jedoch beim Trainer eine hohe fachliche und pädagogische Expertise voraus:

  • Spielformen sind so auszuwählen und durchzuplanen, dass das angestrebte Ziel- und Kompetenzverhalten auf dem Feld sicht- und damit wirksam werden kann.
  • Situationsbedingungen müssen so ausgewählt werden, dass sie zweckdienlich veränderbar sind und auf jeden Spieler im Sinne von Verhaltensänderung oder -stabilisierung wirken können.
  • Schlüsselinformationen sind als solche vom Trainer im Spielverlauf zu erkennen und so für den Spieler aufzubereiten, dass dieser seine Wahrnehmungs-, Aufmerksamkeits- und Antizipationsleistungen verbessern kann.

Gedanken zum Andribbeln, Zentrumsspiel und Flügelspiel (in niederländischer Sprache 😉

Auszug Hyballa-Beitrag „Spielprinzipien“ aus De Voetbaltrainer

Indribbelen

‘Veel teams spelen 1:4:2:3:1. Dan zijn voor de centrumverdedigers die hiertegen opbouwen, de half spaces vrij. Je kunt indribbelen. Je ziet dat verdedigende ploegen dan vaak inzakken. Ze dekken niet vooruit, ze lopen achteruit. Zodra de centrale verdediger met de bal indribbelt, moet hij dit uiteindelijk gaan combineren met passen: kort of lang. Bij deze leeftijdsgroep is dat vaak nog moeilijk. Het lukt misschien aanvankelijk niet, en dan komt er protest. Wat moet je dan als trainer doen? De afstanden groter maken, het makkelijker maken? Ik vind van niet. Je moet de spelers uit hun comfortzone halen en er inhoudelijk aan gaan werken. Wat zorgt er nu precies voor dat dit zo moeizaam gaat? Dat moet je onderzoeken en benoemen. Doe je dat, gaat het uiteindelijk wel beter. En dan vinden de spelers dat natuurlijk geweldig. Ik heb dat onlangs gezien op een clinic die ik gaf in Duitsland. De spelers werden heel hard uit hun comfortzone gehaald en vonden het aanvankelijk echt niet leuk dat ik analyseerde waar het fout ging. Maar snel daarna was de verbetering zichtbaar. Essentieel daarin is het weglopen van de bal om ruimte te creëren.’

Een moment waarop dit heel duidelijk zichtbaar is, doet zich voor in de demonstratie op het veld. Een speler dribbelt aan de rechterkant in en loopt als het ware tegen een medespeler op, die verzuimt ruimte te maken. Een tegenstander kan in de kleine ruimte de bal veroveren en een tegenaanval starten, maar wordt gestopt door het commando van Hyballa die hier wil laten zien wat er verkeerd ging. De speler die de bal veroverde, protesteert: hij ziet de kans op een mooie aanval verloren gaan. Hyballa pakt de jongen vaderlijk bij de arm en verontschuldigt zich op weinig subtiele, maar wel eerlijke wijze en creëert daarmee toch acceptatie bij de teleurgestelde speler: ‘Sorry jongen, ik weet het: ik ben een lul. Maar dit moet echt even want dit is belangrijk.’

Streamer: ‘Als een oefening niet lukt, moet je het niet makkelijker maken maar juist onderzoeken en benoemen wat er anders moet’

Centrumspel

‘Het doel staat centraal, en uiteindelijk moet je daar terechtkomen. Een belangrijk onderdeel daarin is wat we in Duitsland steil-klatsch noemen. Elke jeugdspeler, elke voetballer kent dat: diep inspelen, kaatsen. En dan een speler wegsturen, liefst een derde man. Dus op het moment dat de dieptepass onderweg is en (meestal) een aanvaller gaat kaatsen, is een derde man al onderweg om de volgende dieptepass te ontvangen en op het doel af te gaan. Pierre-Emerick Aubameyang (die in de winter van Borussia Dortmund naar Arsenal verhuisde, red.) is hier ijzersterk in. Hier komen dus ook weer andere principes, zoals packing en deep runs, aan de orde. Het begrip is in Duitsland net zo belangrijk als Gegenpressing. Het komt je de oren in de neus uit, bij wijze van spreken.

En de dribbel door het centrum kan natuurlijk ook heel effectief zijn. Dribbelen, niet zoals Hummels maar als Messi. Hummels dribbelt in en probeert dan met een pass iemand te bereiken. Messi beweegt vele malen sneller en verandert veel vaker van richting om zelf spelers uit te dribbelen. Dat is dribbelen zoals Wiel Coerver het bedoeld heeft. Dat is niet alleen effectief maar we vinden het ook heel mooi om te zien. Ik ben daarom ook een aanhanger van de Coerver-methodiek. Barcelona kan doorlopend tiki-taka spelen maar de creatieve geesten zullen op een bepaald moment een speler moeten uitspelen. Daar hoort ook moed bij. Tegen Ferdi Kadioglu heb ik bij NEC gezegd: jij moet dribbelen. Dat moet je gewoon durven en doen. Verliezen we hem, dan zorgen we er met Gegenpressing wel weer voor dat we hem terugveroveren. (Lachend) Als dat soort jongens dat niet hadden gedaan, was ik misschien in december al ontslagen! Maar goed, dat boek is geschreven.’

Vleugelspel

‘Om het vleugelspel erin te brengen, heb ik een vierkant in het midden van het veld gelegd waarin een beperkt aantal keren raken gold. Meestal zeg ik daar simpelweg: één keer raken. Maximaal twee keer. Maar wat heb je gezien? Ze gingen weer achteruit spelen. Op zich voerden ze de opdracht – één keer raken – goed uit. Maar toch leverde dit voor mij een coachmoment op. Dat moet je dan kort houden: oké, prima dat jullie één keer raken. Dat is goed. Maar nu vooruit spelen. Het was één duidelijke opdracht, en dat kunnen spelers ook goed aan. Je zag meteen dat ze er daarna mee aan de slag gingen. En het ging beter.

Daarentegen zie je vaak iets anders. De trainer roept telkens ‘vooruit spelen’. Maar de spelers doen het niet of kunnen het niet. De trainer blijft roepen en omdat het telkens maar niet gebeurt, wordt hij uiteindelijk boos. Dit kun je echter prima beïnvloeden door een regel in te stellen: één keer raken in het vierkant en naar voren of naar de vleugel spelen. Dat moet je als trainer leren. Ook ik praat soms nog te veel. Concreet dingen benoemen is een kunst. Veel trainers hebben zoveel informatie in hun hoofd, dat dit lastig is. Ze willen alles overdragen aan hun spelers. Dat is te veel. Voor mijzelf geldt als ontwikkeling: concreter zijn, minder praten. Maar op een coachclinic moet ik dat natuurlijk anders doen.’

Streamer: ‘Ik ben een aanhanger van de Coerver-methodiek: effectief én mooi om te zien’

PK in Minsk

Weblinks:

http://klikkout.sk/2018/08/27/exkluziv-interju-peter-hyballaval/
https://www.zeit.de/2018/36/peter-hyballa-fussball-dfb-trainerausbilder-wm-2018
https://www.facebook.com/SkySportNewsHD/videos/heute-im-studio-peter-hyballa/1926125554092301/
https://www.zeit.de/2018/33/claus-peter-niem-ratgeber-fussballtrainer-wm-2018
http://www.sportbuzzer.de/artikel/wm-serie-nicht-low-sondern-hyballa-provozierte-gotzes-weltmeister-tor/
https://www.boersenblatt.net/artikel-karin_ploetz_empfiehlt_fussball-buecher.1500113.html
 

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