From DAC to NAC – football bloody hell!!

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Updated: Februar 16, 2020

Am 3. Januar von DAC Streda telefonisch beurlaubt und am 4. Januar dieses Jahres von NAC Breda telefonisch kontaktiert worden, um direkt eine neue Anfrage zu bekommen und ein Monat später beim neuen Klub unterschrieben. Von DAC zu NAC – von der Slowakei in die Niederlande – mein Mutterland. In meinem Vaterland Deutschland hab ich mir Gedanken gemacht – Vertrag aussitzen oder wieder zurück auf dem grünen Rasen und seine Ideen über Pressing, Umschalten, Konfliktmanagement, Einzelgespräche und Vollgas-Training in der Praxis umzusetzen. Ich hab mich gegen das Geld und für die Leidenschaft entschieden. Crazy? Nö, das Gefühl und die Fußball-Sucht war zu groß und deshalb hab ich im schönen Brabant meine neue Heimat gefunden…Nun gilt es Hup NAC statt Hajra DAC!!

Crazy football life

Football bloody hell – Ferguson und Klinsmann

Der berühmte Ausspruch – „football bloody hell“ stammt von Sir Alex Ferguson. Ich glaube jeder Trainer liebt die Hölle, denn ab und zu gewinnst du in der 92 Minute oder du verlierst. Der Jubel und Schmerz können nur Trainer in der Praxis nachfühlen – denn es liegt so nahe zusammen wie zwei Nachbarn, die zusammen in einer Reihenhaushälfte wohnen.

Doch nicht nur Trainingsformen und Taktik sind wichtig, denn was vielleicht die wichtigste Substanz im Trainerleben ist – Einstecken – und das geht mit Erfahrung, Intellekt, wahren Freundschaften und Selbstliebe. Ganz wichtig, liebe Kollegen…immer zuversichtlich bleiben…Fußball ist die Hölle…aber wir kommen nicht davon los 😉 und das ist auch gut so.

Kollege Klinsmann muss im Moment viel einstecken und wahrscheinlich zurecht. Er hat seine Konsequenzen gezogen – auf der einen Seite resolut und deutlich, auf der anderen Seite vielleicht kindisch. Aber es ist auch nicht mein Thema!!

Nur die Klubs entlassen heutzutage nicht nur erfolglose Trainer, sondern auch erfolgreiche – für mich eine interessante Entwicklung. Klinsmann wird beschimpft und wenn Klubs Coaches entlassen sagt man…so ist halt das Geschäft…und besonders an die jüngeren Trainerkollegen, die das Einstecken lernen und fühlen müssen, denn die erste Krise kommt irgendwann für jeden – und ja es stimmt – so ist halt das Geschäft – FOOTBALL COACH BLOODY HELL BUSINESS…

football bloody hell

Interview zur Bundesliga-Vorschau mit Jonas Austermann – tz München

Herr Hyballa. Am Freitag startet die Bundesliga in die Rückrunde. Der Titelkampf ist spannend wie zuletzt selten.

Hyballa: Das ist geil! Ich habe aus der Slowakei immer verfolgt, wer gerade vorne ist – Mönchengladbach, Leipzig – und was der FC Bayern macht. Endlich ist es wieder spannend, da haben sich ganz viele Leute nach gesehnt. Das Interessante an den Bayern-Konkurrenten ist, dass sie sehr dominant spielen. Gladbach und Leipzig halten an ihrer Philosophie fest. Die mauern nicht nur und stehen mit Glück oben in der Tabelle. Und selbst wenn die mal nicht gewinnen, haben sie an ihrer Handschrift festgehalten.

Marco Rose und Julian Nagelsmann stehen stellvertretend für eine neue Trainer-Generation. Was macht die aus?

Hyballa: Die ganz großen Unterschiede bei Trainern gibt es in Sachen Balldruck und tiefe Läufe. In Deutschland wird in der Jugend in den letzten Jahren ganz viel Pressing gespielt. Und ich glaube, dass die Trainer der Spitzenteams sehr genau gucken, wo sie die Bälle erobern können. Sie alle wollen möglichst frühe Ballgewinne. Bei Rose und Nagelsmann fliegen die Teams mit zwei, drei Leuten auf den Ballführenden, aber da steckt eine klare Idee dahinter. Statt fünf, sechs kurzen Pässen geht es bei den beiden sofort in die Tiefe. Das ist dieser Hochgeschwindigkeitsfußball, der vor etwa zehn Jahren von Jürgen Klopp eingeführt worden und von ganz vielen Nachwuchstrainern nachgeahmt worden ist. In der Jugendligen hat das nur keiner mitbekommen, denn da stehen ja keine Kameras. Im Jugendfußball wurde dieser Stil eigentlich eher gespielt, als in der Bundesliga. Und jetzt sind die einstigen Nachwuchstrainer oben angekommen. Rose und Nagelsmann haben selbst in der Jugend trainiert, auch bei Lucien Favre sind junge Co-Trainer dabei, die aus dem Nachwuchs kommen.

Was unterscheidet Nagelsmann und Rose von anderen talentierten Trainern?

Hyballa: Viele Jugendtrainer haben Mut. Da kommt aber auch daher, dass bei den Spielen nur 150 Zuschauer am Rand stehen und nach drei Niederlagen keiner sofort entlassen wird. Die Trainer, die es aus dem Nachwuchsbereich in die Bundesliga schaffen, ziehen ihren Stil auch vor 50.000 Zuschauern durch. Das ist stark! Dafür muss man Eier haben und die Idee, die man hat, total häufig trainieren und die Mannschaft mitnehmen. Es ist eine Eigenart der Trainer heutzutage, dass sie eigensinnig sind. Eigensinnig ist aber ein positives Wort im deutschen Fußball geworden, weil es als innovativ gilt. Jürgen Klopp, der Trainer des Jahres, ist eigensinnig. Nagelsmann und Christian Streich sind auch eigensinnige Typen – mit einer klaren Idee dahinter.

Ziehen die beiden Bayern-Konkurrenten ihren Stil über 34 Spieltage durch?

Hyballa: Ich glaube, die können nicht anders. Als Trainer verlierst du die Mannschaft immer dann, wenn die Spieler merken, dass der Trainer etwas anders macht, hinter dem er selbst gar nicht hundertprozentig steht. Trainer wie Rose und Nagelsmann gehen nicht in ein Spiel und sagen: ‚Wir machen heute mal langsamer, weil wir müde sind.‘ Die beiden dosieren vielleicht mal die Belastung im Training, aber im Spiel wird weiter Vollgas gegeben. Mönchengladbach hat den Vorteil, dass sie keine Spiele in der Europa League mehr haben. Leipzig hat so viel individuelle Qualität und Quantität, dass sie ein bisschen das Personal wechseln können.

Was braucht Leipzig, um tatsächlich Meister zu werden?

Hyballa: Ich glaube, dass Nagelsmann seiner Spielidee total treu bleibt und das Selbstbewusstsein mit jedem Sieg steigt. Die Frage ist, ob sich das Team kurz vor einem Riesen-Triumph auch belohnt. Es ist eine psychologische Geschichte, ob man dann den letzten Schritt gehen kann. Beim FC Bayern bleiben sie bis zum Schluss cool, weil die Spieler das alles schon zigmal erlebt haben. Das ist bei Dortmund, Gladbach und Leipzig etwas anders. Ich glaube auch nicht, dass einer wie Robert Lewandowski sagt: ‚Ich bin jetzt sieben Mal Deutscher Meister geworden, auf das achte Mal habe ich keinen Bock.‘ Das sieht man schon daran, dass die Bayern abkotzen, sobald sie auch nur ein Spiel verlieren. Das Streben nach dem Allerbesten ist dieses Gen, über das immer alle sprechen.  Wenn die Bayern dieses Jahr auch noch Meister werden, können sie sagen: ‚Seht ihr, wir haben die anderen mal ein bisschen schnuppern lassen, aber am Ende haben wir sie doch wieder alle überholt.‘ Vielleicht macht das ja sogar noch mehr Spaß. Jetzt kümmern sich gerade alle um Leipzig und Gladbach – und der FC Bayern steht im Schatten. Dieses Jägersein ist super spannend.

Vor dem Rückrundenauftakt hat Hansi Flick viele Personalsorgen. Ist der Kader zu klein?

Hyballa: Der Vorteil an einem kleineren Kader ist, dass jeder Spieler wichtig ist und man nicht so viele Unzufriedene hat. Außerdem sieht man jetzt, dass die 18- und 19-Jährigen aus der zweiten Mannschaft einspringen müssen und direkt wichtig sind. Bei einem 25-Mann-Kader ist so ein Talent nie wichtig, in den letzten Jahren kamen ja auch nicht viele Talente hoch beim FC Bayern. Die blödeste Idee im deutschen Fußball war übrigens, die Pflicht von U23-Mannschaften aufzuheben. Außer den drei, vier Wunderspielern wie Mario Götze und Kai Havertz ist mit 17 oder 18 Jahren noch keiner bereit für die Bundesliga. Bayern hat eine gute U23 und die wird jetzt durch eine Notsituation plötzlich wichtig. Jetzt muss Hansi Flick eben den Mut haben, auch mal einen 18-Jährigen von Beginn an spielen zu lassen. Diesen Mut bekommst du als Trainer irgendwann automatisch, wenn du nicht mehr anders kannst. Jetzt Einkäufe zu tätigen, hinter denen der Klub nicht komplett steht, ist nicht bayern-like.

Leipzig, Gladbach, Bayern – als Vierter lauert noch Borussia Dortmund.

Hyballa: Ich traue dem BVB auch noch viel zu. Dortmund hat eine brutale individuelle Qualität, das haben sie zum Teil auch in den Spielen gezeigt, die sie nicht gewonnen haben. Der BVB ist sieben Punkte hinter Spitzenreiter Leipzig, bleiben für mich aber ein großer Favorit auf die Meisterschaft.

Und mit Erling Haaland haben die Dortmund ein neues Element dazu geholt.

Hyballa: Das ist ein richtiger Mittelstürmer, der einen guten Riecher hat und die Bälle reinschießt. Ein großes Problem im deutschen Fußball ist, dass wir unheimlich viel überlegen, wie wir Torchancen vorbereiten können. Aber wir schießen den Ball dann eben nicht ins Tor. Viele deutsche Trainer bewerten Stürmer danach, wie sie gegen den Ball agieren. Da sollte man den alten Spruch „Ein Stürmer wird an Toren gemessen“ mal wieder herauskramen. Bayern hat mit Lewandowski einen Knipser, Leipzig mit Timo Werner und beim BVB war die Last bisher auf verschiedene Schultern verteilt. Wenn Haaland der neue Anführer im Sturm wird, dann bekommen sie einen großen Pluspunkt dazu. Er hat auch in den verschiedenen Altersjahrgängen schon richtig gebombt.

Haben Sie ihn da schon gesehen?

Hyballa: Haaland hat bei der U20-Weltmeisterschaft 2019 in Polen beim 12:0 gegen Honduras neun Tore geschossen. Einen Tag später habe ich mir das Video vom Spiel angeschaut und gedacht: ‚Wer ist das denn?‘ Da habe ich schon seine besonderen Bewegungen vor dem Tor gesehen. Klar ist auch: zwischen der deutschen und der österreichischen Bundesliga besteht ein Riesen-Unterschied.

Sometimes u play fantastic

Laptopfeldtrainer ist ein Feedbacktrainer – Hyb´s Kolumne in „De Voetbaltrainer“ (niederländisches Trainerfachmagazin)

‘Een “lapveldtoptrainer” is een feedbacktrainer. Je geeft een goede veldtraining, maar je bent ook in staat om hier door middel van heldere videobeelden goede feedback op te geven aan spelers’

Nieuwe club

Helemaal als een verrassing kwam het niet. Nadat ik in de laatste maanden van het jaar al aan de clubpresident liet doorschemeren mijn contract niet te willen verlengen bij DAC, bekoelden de onderlinge verhoudingen. Overigens ben ik niet ontslagen, maar op non-actief gesteld tot het eind van dit seizoen. We stonden tweede in de competitie en waren nog actief in de nationale beker. Ik durf te zeggen dat ik mateloos populair was in de stad en bij het grootste deel van de spelersgroep. Ik heb honderden positieve steunbetuigingen gekregen. Vooral daarom vind ik het ontzettend jammer dat ik voortijdig heb moeten stoppen. Aan de andere kant betekent het wel dat ik nog vol energie zit, in tegenstelling tot de directe periode na mijn verblijf bij NEC Nijmegen. Toen was echt op. Nu kan ik er bij wijze van spreken direct weer tegenaan. Maar ik hou het ook voor mogelijk dat ik een paar maanden wacht en eerst nog wat meer van de wereld ga zien. Een instapmoment in de winterstop betekent meestal dat er bij de club sprake is van een crisissituatie aangezien je voorganger net is ontslagen of opgestapt. Dan mag je er van uitgaan dat je 20 uren per dag met je nieuwe club bezig zult zijn.

Ik heb wel al gesprekken met geïnteresseerde clubs gehad. Hoe gaat zoiets? Van beide kanten wordt eerst aan ‘profiling’ gedaan. Zouden we bij elkaar kunnen passen? Als je denkt van wel, komt het tot een eerste gesprek. Zo’n gesprek doe ik, van mijn kant, altijd alleen. Ik wil dat ze mij leren kennen. Ik vertel dan onder meer dan ze niet alleen maar Hyballa op het veld en op de bank krijgen, maar ook in de stad, bij de supporters. Een clubdirectie moet daar tegen kunnen. Om zo’n eerste gesprek werkt de club als het ware een checklist af, waarbij bijvoorbeeld deze thema’s aan de orde komen:

  • analyse van het huidige team;
  • psychologische test;
  • visie en werkwijze;
  • communicatie en omgang met conflicten;
  • invloed van stakeholders zoals supporters, sponsoren.

Om mijn manier van werken te laten zien, maak ik gebruik van videobeelden. Daarin probeer ik ook het proces te laten zien. Wat was de beginsituatie en op welke onderdelen is aantoonbaar mijn invloed zichtbaar? Bij mij komen dan thema’s zoals Gegenpressing, het duel 1:1 en deep runs aan de orde. Ik kan dan putten uit trainingsbeelden die ik toch al heb, omdat we ook bij DAC regelmatig met spelers die beelden nakeken, met staf en/of (individuele) spelers. De generatie van nu wil immers feedback! Een ‘lapveldtoptrainer’ is eigenlijk een feedbacktrainer. Je geeft een goede veldtraining, maar je bent ook in staat om hier door middel van heldere videobeelden goede feedback op te geven aan spelers. Zo’n videoanalyse is trouwens ook nog eens heel verhelderend voor mij als trainer zelf! Op het veld sta je immers midden in de situatie en zie je wel veel, maar niet alles. En wie geeft doorgaans jou als trainer feedback? Echt inhoudelijk gebeurt dat meestal niet. De voornaamste feedback is dat het goed gaat als je wint, en dat het slecht gaat als je verliest.

Als jonge trainer heb je de clubs nog niet voor het uitkiezen. Dan neem je wat je krijgt. Dat deed ik ook. Nu ik wat ouder ben, weet ik beter wat ik wil. In welke omgeving ik pas. Ik word vooral gebeld door clubs die passen bij mijn persoonlijke kenmerken: passie, offensieve speelstijl, connectie met supporters, opleiden van talenten

Maiki old and new assistant

 

Cupfighters

Weblinks

https://www.bndestem.nl/nac/bevlogen-voetbalgek-en-recht-door-zee-project-hyballa-bij-nac-vandaag-gestart~a0296be4/

https://www.bbv-net.de/Lokalsport/Fußball/Hyballa-coacht-ab-sofort-den-Zweitligisten-NAC-Breda-228597.html

https://www.ad.nl/nederlands-voetbal/peter-hyballa-nieuwe-trainer-van-nac~ad9f7579/

https://www.bumm.sk/sport/2020/02/13/hyballa-epp-a-rock-and-roll-muzeumban-voltam-amikor-hivott-a-breda

https://www.celebsnet.com/breaking/Coach-Hyballa-hope-after-bekerstunt-NAC-to-Feyenoord-in-the-semi-finals-h8718.html

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